Konstantina Belouli & Nathalie Krügel von Praxis Binzallee

Grundsätzlich ist die Art der Narbenbildung genetisch vorgegeben. Äussere Einflüsse und die Lage der Narben können in einzelnen Fällen die Narbenbildung jedoch ungünstig beeinflussen. Unschöne, auffällige Narben wirken nicht nur ästhetisch sehr störend, sondern führen oft auch zu einer seelischen Belastung.

Verdickte, wulstige Narben können mit Substanzen (Kortison), welche die Narbenbildung hemmen, verbessert werden. Dazu müssen wir die Narbe in klar definierten Intervallen (in der Regel alle 4 Wochen) mehrmals unterspritzen. Punktuell eingezogene Narben (z.B. Akne-Narben) können wir, analog zur Faltenunterspritzung, auch mit Hyaluronsäure unterspritzen und so korrigieren.

Verbreiterte Narben oder solche, die auf konservative Massnahmen schlecht ansprechen, können wir durch eine operative Korrektur (Herausschneiden der Narbe) oft verbessern.

 

Eingriff

Der Eingriff wird je nach Grösse der zu korrigierenden Narbe ambulant oder kurzstationär in örtlicher Betäubung oder Narkose durchgeführt.

Wir schneiden die Narben heraus und vernähen anschliessend die Haut exakt.

Nach dem Eingriff müssen eine Kompressionsbehandlung und eine Behandlung mit Narbensalbe konsequent durchgeführt werden. Je nach Region entfernen wir die Fäden nach 7 bis 10 Tagen. Dank Verwendung von resorbierbaren Fäden erübrigt sich die Fadenentfernung. Die frischen Narben müssen Sie unbedingt vor der Sonne schützen.

 

Nachwirkungen

Mögliche Nachblutungen und Infektionen können behandelt werden.

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