Konstantina Belouli & Nathalie Krügel von Praxis Binzallee

Nerveneinengung an der Hand

Das Karpaltunnelsyndrom ist die häufigste Nerveneinengung an der Hand. Erste Anzeichen sind häufig Missempfindungen und nächtliches Einschlafen der Hände. Verantwortlich hierfür ist die Einengung des Mittelnervs (Nervus medianus) im Handwurzelkanal (Karpalkanal). Ohne Behandlung kann der Nerv zunehmend geschädigt werden.

Eingriff

Die Spaltung des Karpaltunnels erfolgt ambulant in Regionalanästhesie.

Bei der Operation wird, über einen kleinen Hautschnitt im Bereich der Handgelenksbeugefurche, das Dach des Karpalkanals vollständig durchtrennt, damit der Nerv nicht mehr eingeengt ist. Dadurch bessern sich die oft in der Nacht auftretenden Symptome rasch. Die Haut wird dann wieder vernäht.

Nachwirkungen

Eine gepolsterte Bandage verhindert für 2 Wochen das zu starke Bewegen im Handgelenk. Die Fäden müssen nach 2 Wochen entfernt werden. Die Symptome verschwinden in der Regel nach einigen Tagen. Übermässige Belastung sollte für 4-6 Wochen vermieden werden.